Wegfahrsperre

Was ist eine Wegfahrsperre?

Wegfahrsperren finden bei Kraftfahrzeugen Anwendung. Sie sollen verhindern, dass diese unbefugt genutzt werden und bieten, wie der Festeinbau unseres Telematik-Systems, einen Diebstahlschutz. Es kann zwischen mechanischer und elektronischer Wegfahrsperre unterschieden werden.

Mechanische Wegfahrsperre

Die mechanische Wegfahrsperre in einem Fahrzeug stellt zum Beispiel die sogenannte Lenkradkralle dar. Diese wird mithilfe eines Schlosses so am Lenkrad befestigt, dass es sich nicht drehen lässt. Weitere Möglichkeiten sind die Gangschaltungssperre oder der OBD-Saver, der die OBD-Buchse verschließt und das Anschließen von Manipulationshardware verhindert. Eine weitere Sicherung, die allerdings eher negativ konnotiert ist, ist die sogenannte Reifenkralle. Sie wird von Behörden genutzt, um Falschparkern oder Rasern die Fahrt zu verwehren, wenn sie ihre Strafen nicht bezahlen. Die Reifenkralle kann allerdings auch als zusätzlicher Diebstahlschutz verwendet werden.

Elektronische Wegfahrsperre

Die elektronische Wegfahrsperre ermöglicht es, dass das Fahrzeug nur mit einem entsprechenden Schlüssel gestartet werden kann. Seit 1998 müssen alle Pkw bei der Neuzulassung eine solche Wegfahrsperre aufweisen können. Bei älteren Modellen war die Dreikreisunterbrechung Gang und Gäbe. Neue Autos arbeiten mit der Blockierung des Motorsteuergeräts.

Eine absolute Diebstahlsicherung garantieren Wegfahrsperren nicht. Je länger Autodiebe allerdings brauchen, um ein Fahrzeug zu knacken, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie frühzeitig aufgeben.



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