Firmenwagen versteuern

Ist ein Fahrtenbuch das Richtige für Sie?

Werden Dienstwagen nicht nur geschäftlich, sondern auch privat genutzt, ist die Rede von einem geldwerten Vorteil. Und der muss steuerlich angegeben werden. Konkret heißt das: Jede Privatfahrt mit dem Firmenwagen müssen Sie, ähnlich wie das Gehalt, versteuern. Sie können das entweder über eine pauschale Regelung tun oder sie entscheiden sich für ein Fahrtenbuch. TrackBase zeigt Ihnen die Unterschiede und für wen sich welche Versteuerung des Dienstwagens lohnt.

Wann lohnt sich ein Fahrtenbuch?

Ein Fahrtenbuch lohnt sich für Sie, wenn Sie vorwiegend geschäftlich mit dem Dienstwagen unterwegs sind. Fahren Sie das Auto nur zu einem geringen Privatanteil, verringert sich auch der geldwerte Vorteil Ihres Firmenwagens. Mit der Fahrtenbuchmethode müssen Sie nur das versteuern, was Ihnen tatsächlich einen Vorteil bringt. Gerade bei einem geringen Privatanteil können deshalb viele Steuern eingespart werden.

Ein Fahrtenbuch lohnt sich für Sie bei:

  • einer geringen Privatnutzung
  • kurzen Arbeitswegen
  • einer hohen Jahresfahrleistung
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1%, 0,5% oder 0,25%: Wann gilt welche Pauschal-Regelung?

Bis Ende 2018 hatten Fahrer von Firmenwagen die Wahl zwischen der 1% Regelung und dem Führen eines Fahrtenbuches. Seit dem 01. Januar 2019 hat sich das geändert und es stehen mehr Möglichkeiten zur Verfügung. Sie entscheiden sich entweder für ein Fahrtenbuch oder die 1%, 0,5% oder 0,25% Regelung. Aber wer darf was nutzen?

Slide Bei der pauschalen 1% Methode werden monatlich 1% vom Bruttolistenneupreis des Fahrzeugs versteuert. Darunter versteht man die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers zum Zeitpunkt der Erstzulassung. Hinzu kommen sämtliche Kosten für Sonderausstattungen. Durch die 1% Regelung werden alle Privatfahrten steuerlich abgegolten. Wer über 10-20% privat unterwegs ist, sollte lieber mit der Pauschalmethode seinen Firmenwagen versteuern.

Die 1% Regelung lohnt sich für Sie bei
- Einer hohen Privatnutzung
- Kurzen Arbeitswegen
- Einer hohen Jahresfahrleistung
Slide Im Januar 2019 wurde der Betrag für Elektro- und Hybrid-Firmenwagen halbiert. Anstatt 1% des Bruttolistenpreises müssen Sie nur noch 0,5% versteuern. Diese Regelung gilt für alle Fahrzeuge, die 2019 erstmals als Firmenwagen eingesetzt wurden und mindestens eines von zwei Kriterien erfüllen: Der Plug-in-Wagen muss mindestens 40 Kilometer rein elektrisch fahren können oder darf nicht mehr als 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Wird keine der Anforderungen erfüllt, findet die 1% Regelung Anwendung.

Übrigens: Auch die Versteuerungssumme des Arbeitsweges wird verringert. Der zu versteuernde Betrag wird von 0,03% auf 0,015% gesenkt.
Slide Seit dem 01. Januar 2020 gibt es für reine Elektrofahrzeuge weitere Vergünstigungen. Bei einem Listenpreis bis 40.000€ und ohne jeglichen CO2 Ausstoß wird der Firmenwagen mit 0,25% besteuert.

Die Besteuerung von E-Fahrzeuge ohne CO2-Emissionen, die seit dem 01. Januar 2019 als Firmenwagen genutzt werden, wird ab 2020 ebenfalls auf die 0,25% Methode ermäßigt. Auch hier gilt die Senkung der Versicherungssumme für den Arbeitsweg.
Die
0,5% Regelung
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Die
1% Regelung
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Die
0,25% Regelung
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Sie fahren ein Hybrid- oder Elektro-Auto und können den Wagen mit 0,5% oder sogar nur 0,25% besteuern?
Überlegen Sie, ob sich das Führen eines Fahrtenbuches trotz des Preises und der Zeit die Sie investieren lohnt.

Schützen Sie, was Ihnen wichtig ist.

Auch wenn Sie glauben, dass sich TrackBase Fahrtenbuch für Sie nicht lohnt, sollten Sie an die Sicherheit Ihres Fahrzeuges denken. Wir liefern Ihnen einen zusätzlichen Schutz gegen Autodiebstahl. Sicher ist sicher. Informieren Sie sich deshalb auch über unseren Diebstahlschutz.

* Diese Angebote sind für Industrie, Handel, Handwerk und Gewerbe und verstehen sich zzgl. 19 % MwSt. (abweichend vom 01.07.20-31.12.20 zzgl. 16 % MwSt.)

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