Abgasnormen

Was sind Abgasnormen?

Europäische Abgasnormen sind gesetzliche Regelungen der Europäischen bzw. der Bundesrepublik Deutschland. Sie bestimmen den Grenzwert der im Abgas enthaltenen Schadstoffe. Darunter zählen Schwefeloxid, Stickoxide, Kohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und auch Dieselpartikel.

Im Jahr 1970 wurde die erste Abgasnorm in Europa eingeführt. Seitdem kam es immer wieder zu Verschärfungen der Emissionsgrenzwerte von Autos und anderen Fahrzeugen. Damit Autos überhaupt eine Fahrerlaubnis bekommen, dürfen sie immer weniger Schadstoffe ausstoßen.

Die EU- Abgasnorm legt sechs verschiedenen Emissionsklassen fest, die einordnen, wie hoch der Schadstoffaustausch eines Fahrzeuges ausfällt. Schadstoffarme Autos teilt man in die Schadstoffklassen 1 bis 6 ein, wobei der niedrigste Schadstoffausstoß Stufe Euro 6 vorweist.

Seit September 2015 gilt in Deutschland und der EU die Abgasnorm Euro 6, die zum 1. September 2017 noch einmal angepasst wurde. Seit der Euro 6c und Euro 6d-Norm werden zur Ermittlung der Emissionswerte im Abgas neue Messverfahren angewandt. Die Kriterien für die Abgasmessungen wurden seitdem extrem verschärft, wobei die Grenzwerte seit 2015 gleichgeblieben sind.

Fahrzeuge, die besonders viele Schadstoffe produzieren, werden in die Schadstoffklasse 00 eingruppiert. Bei einem Ozonalarm, der bei einem erhöhten Ozongehalt in der Atemluft ausgesprochen wird, erhalten Fahrzeuge mit Schadstoffklasse 00 ein Fahrverbot.



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